Information

Gezeigt werden zunächst rund 150 ausgesuchte Exemplare von über 60 fast ausschließlich deutschen Hüttenwerken bzw. Herstellern aus unterschiedlichen Epochen - Ergebnis einer fast vierzigjährigen Sammler- und Forscherleidenschaft zweier "Ofomanen".
Objektbezogen können wir zirka 300 Jahre Eisenofengeschichte durchgängig dokumentieren und entwicklungsgeschichtlich einordnen.

Die Sammlung schlägt einen spannenden Bogen vom "Büschelesofen" des 18. Jhdts. über monströse Ringwulstöfen bis hin zum elektrifizierten Sechsplattenofen aus dem Jahre 1949. Einfachste bereits seriengefertigte Kohleöfen finden ebenso ihre Berücksichtigung wie Kuriosa.
Sie ergänzen das entwicklungsgeschichtliche Spektrum.

Der größte Teil der Sammlung befindet sich in einem gereinigten, überwiegend konservierten und oberflächenvergüteten Zustand. So erstrahlen die Objekte wieder in ihrem ursprünglichen Glanz. Um Form- und Technikvielfalt sinnvoll zu zeigen und begreifbar zu machen, wurden zudem substanzielle Defizite detailgenau rekonstruiert oder ergänzt.

Den einzelnen Legenden liegt möglichst authentisches Material aus Originalmusterbüchern zugrunde, so konnten knapp 85% der Sammlungsöfen konkret nachgewiesen werden. Neben der systematischen Zuordnung der einzelnen Ofentypen zu den jeweiligen Zeitabschnitten und ihren Stilrichtungen - von Barock bis Jetztzeit - werden auch brennstoffspezifische Auswirkungen auf Form und Technik beschrieben und regionale Besonderheiten berücksichtigt. Das "Deutsche Eisenofenmuseum" ist ein rein privates Museum ohne kommerzielles Interesse auf der Suche nach einer geeigneten Trägerschaft.

Der Ausbau der Sammlung erfolgt fortlaufend. Es warten noch viele Überraschungen auf Sie, sobald sich das eine oder andere Objekt in einem sehenswerten Zustand befindet.

Copyright 2014 | Deutsches Eisenofenmuseum | Karin Michelberger & Wilfried Schrem | Impressum