Sammlung

„Irischer Ofen“ um 1905
Friedrichshütte/Laasphe

Zweiteilig vormontierter Dauerbrandofen nach dem „irischen Prinzip“ in durchgängig gerundeter Ofenarchitektur. Jeweils mehrteilig stockwerksartiger Aufbau, vertikal gegliedert, in sichtseitig durchgängig geometrisch-floraler Flächenausgestaltung, Primärluftführende Aschenkasten-, glimmerscheibenbesetzte Schür- und abklappbare Fülltüre sowie durchbrochen gefertigte Rundbogentüre der Kochkammer. Abnehmbarer Zierhut mit darunterliegender Warmhalteplatte und Revisionsdeckel. Der mit Rüttelrost, Anheizschieber und „gestürztem Zug“ ausgestattete Ofen wurde in vier Größen gefertigt und hatte dementsprechende Heizleistungen zwischen 120 und 170 cbm. Diese Serie gab es als „Ausführung in schwarz, halbreich vernickelt, einfarbig emailliert mit Gold, Elfenbein mit Gold oder Majolika-Imitation in allen modernen Farben“. Nach Dr. Wilhelm Hartnack lässt sich die Vorgeschichte der Friedrichshütte urkundlich bereits für die Jahre 1450 - 1478 belegen („Festschrift zur Jubiläumsfeier 500 Jahre Friedrichshütte“, 1954).

Höhe: 154 cm
Breite: 46 cm
Tiefe: 36 cm
Gewicht: ca. 95 kg
Brennstoff: H, T, LK, KK
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