
„Kanonofen“ um 1880
Verm. Eisenwerk Lauchhammer/Gröditz
Einfacher, aus lediglich 14 Gussteilen bestehender und in vertikaler Gliederung unterteilter schlichter „Allesbrenner“.
Niedriger, zylindrischer Brennraum über einteilig gegossenem Aschenkastensockel auf hohlkehlengefasster Bodenplatte mit volutenartigem Fußwerk und einschiebbarem Aschenkasten.
Einfache Zuluftklappe unterhalb der querriegelbeschlagenen Feuerungstüre mit Holzgriff und zweiteiligem Rundrost. Ringwulstbegrenzter, ebenfalls einteilig gegossener oktaedrischer Zugverlängerer mit Steig- und Sturzzug, kelchartig auslaufendem Oberteil und ornamentiertem, separatem Revisionsdeckel.
Öfen dieser Bauart passen gusstechnisch zum Hauptgeschäft der Gröditzer Eisenwerke - dem Röhrenguss.